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Prävention und Gesundheitsförderung – BetsiPrävention und GesundheitsförderungPrävention und Gesundheitsförderung – Energie Vital

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu unseren Präventionsangeboten

Ihr Betriebs- oder Werksarzt kann – ebenso wie Ihr Hausarzt – einen vorhandenen Präventionsbedarf bescheinigen. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie sämtliche Belastungsfaktoren werden dafür in den „Ärztlichen Befundbericht zum Präventionsantrag der Rentenversicherung“ (G0190) eingetragen.

Antragsformulare G0180 und G0185 werden vom Versicherten ausgefüllt, der „Ärztliche Befundbericht“ G0190 vom Arzt! Diese Antragsvordrucke stehen hier zur Verfügung.

Die Initialphase sowie die Auffrischungsphase finden im Präventionszentrum ganztägig stationär statt. Für diese Zeit bekommen Sie Entgeltfortzahlung – wie bei einer Rehabilitation. Sie müssen für diese Tage auch keinen Urlaubsantrag stellen.

Die ambulante Trainingsphase ist dagegen berufs- und alltagsbegleitend. Diese Termine nehmen Sie in Ihrer Freizeit wahr.

Jede Präventionsleistung setzt einen entsprechenden Antrag voraus. Die Präventionseinrichtung stellt dann eine Gruppe zusammen. Grundsätzlich kann auch eine Gruppe mit Beschäftigten nur eines Betriebs gebildet werden.

Die einzelnen Module werden in Gruppen von bis zu 15 Personen durchgeführt. Die Mitglieder einer Gruppe haben ähnliche gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Nein eine Zuzahlung ist nicht zu leisten.

Für die Hin- und Rückfahrt zwischen Ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort und dem Präventionszentrum, in dem die Initial- und Auffrischungsphase stattfinden, werden Fahrtkosten erstattet.

Ja. Eine Präventionsleistung schließt eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation nicht aus, wenn Ihr Zustand dies erfordert.

Nein, während bei einer Rehabilitation die Behandlung einer spezifischen Erkrankung im Vordergrund steht, handelt es sich bei der Präventionsleistung um ein umfangreiches Programm, bei dem die Gesundheit im Fokus steht: „Wie bleibe ich gesund, trotz hoher Belastungen und Risiken in Arbeit und Alltag.“ Gesundheitsgerechte Verhaltensweisen, Bewegung, Fitness, aber auch der Umgang mit Stress und die nachhaltige Förderung einer gesunden Lebensführung, stehen im Zentrum.

Unsere Präventionsprogramme richten sich u.a. an Beschäftigte, die bei der Deutschen Rentenversicherung versichert sind, die eine die Gesundheit gefährdende Beschäftigung ausüben oder bei denen bereits erste Beeinträchtigungen der Gesundheit bestehen. Oft treffen zumindest einzelne der folgenden Risikofaktoren oder Beschwerden zu:

Zu wenig Bewegung, Herz-Kreislauf-Probleme und hoher Blutdruck, Probleme mit dem Gewicht bzw. der Ernährung, ungünstige Arbeitsbedingungen (z.B. Stress, Lärm, einseitige Belastungen…), hohe psychische Belastungen

 

Die Präventionsprogramme sind allen Versicherten der Deutschen Rentenversicherung zugänglich. Die Teilnehmenden sollten motiviert sein, ihre Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen und daran interessiert sein, dauerhaft Ihr Verhalten zu ändern. Erforderlich ist hierfür eine aktive Teilnahme an allen Phasen des Programms.

Arbeitgeber stellen ihre Mitarbeiter, für die Dauer der stationären Anteile des Programms in Verbindung mit einer Entgeltfortzahlung, frei.

Die Prävention soll Ihnen helfen, Ihre gesundheitlichen Probleme aktiv anzugehen und Ihren (Berufs-)Alltag in Zukunft besser zu bewältigen. Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen können Ihr Leben wieder ins Gleichgewicht bringen. Die psychologischen Strategien zum Selbstmanagement helfen Ihnen mit Stress besser umzugehen und langfristig einen gesünderen Lebensstil zu verwirklichen.

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Eine Institution der
Deutsche Rentenversicherung

Abkürzungsverzeichnis

DRV
Deutsche Rentenversicherung

Betsi
Beschäftigungsfähigkeit teilhabeorientiert sichern